Soziales Engagement: Kooperation mit der Johannes-Schule

Johannes-Schule

Wir verstehen uns als fairen Partner in der Region

 

Seit 2007 kooperiert das Kraftwerk Schkopau mit der Johannes-Schule in Merseburg und übernimmt damit direkte soziale Verantwortung in der Region.

"Zuallerst profitiert unsere Grundschule vom Kraftwerk", unterstreicht Schulleiter Frank Waeder. Laufende Kosten kann die freie evangelische Johannes-Schule, die als Ersatzschule staatlich anerkannt ist, gut bestreiten. "Aber wenn es um Investitionen größerer Art geht, wie die schrittweise Renovierung unseres neuen Schulgebäudes, sieht es schlecht aus. Dort sind wir auf Unterstützung aus der freien Wirtschaft angewiesen", hebt Frank Waeder hervor.

 

Seit 2006 hat die Schule nämlich ihr Domizil vom Merseburger Freiimfelde in den Norden der Stadt verlegt. Dort teilt sich die Johannes-Schule ein Gebäude mit der staatlichen Juliot-Curie-Grundschule. Hilfe war also dringend notwendig und so wurde der Wunsch, der allen unter den Nägeln brannte, Wirklichkeit. Mit der finanziellen Unterstützung des Kraftwerks Schkopau konnte ein neuer Raum für das Fach Gestalten (Kunst und Werken) renoviert und komplett möbliert und ausgestattet werden. Mit Beginn des letzten Schuljahres können die zurzeit 75 Grundschüler nun malen, gestalten, basteln, Holzarbeiten erlernen und werken. Aber nicht nur dort kooperieren Schule und Kraftwerk. "Wir wollen eine Partnerschaft mit Perspektiven aufbauen und dabei möglichst viele Berührungspunkte zwischen dem Kraftwerk und der Schule herstellen", erklärt der Schulleiter. Das bedeutet, dass nicht nur Verantwortliche des Kraftwerks regelmäßig Gast in der Schule sind, sondern auch, dass die Viertklässler zum Schuljahresende das Kraftwerk besuchen.

 

Auch bei den Ansprüchen gibt es viel Übereinstimmung zwischen den Absichten der beiden Partner. So klärt die Schule beispielsweise über energiewirtschaftliche Themen auf und möchte den Kindern einen vernünftigen, verantwortungsbewussten Umgang mit Energie und Ressourcen näher bringen. Schließlich profitieren beiden Partner voneinander und vielleicht gibt es ja bald die ersten Azubis aus der Johannes-Schule im Kraftwerk Schkopau.

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