Porträt

Luftansicht Kraftwerk Schkopau

Energieerzeugung hautnah erleben
Wir im Kraftwerk Schkopau sorgen für Ihren Strom

 

In der Gemeinde Korbetha zwischen Halle und Merseburg steht ein modernes Industriekraftwerk: das Kraftwerk Schkopau. Als Baustein der mitteldeutschen Energieversorgung liefert es durch Verstromen mitteldeutscher Braunkohle elektrische Energie ins öffentliche Netz (380 kV), in das 110 kV Netz der deutschen Bahn und versorgt das benachbarte Chemiewerk mit Strom und Prozessdampf.

 

Das Genehmigungsverfahren für das aus zwei Blöcken bestehende 900 MW-Braunkohlekraftwerk wurde Ende 1991 eingeleitet. Mit der ersten Teilerrichtungsgenehmigung im Januar 1993 wurden die Hauptarbeiten auf der Baustelle aufgenommen. Die Betriebsgenehmigung wurde Mitte 1995 erteilt. Nach einer Bau- und Montagezeit von nur knapp drei Jahren ging Block A Ende 1995 ans Netz, Block B wurde erstmals im Sommer 1996 mit dem Netz der Öffentlichen Versorgung parallel geschaltet. Im Juli 1996 wurde das Kraftwerk offiziell in Betrieb genommen.

 

Das Kraftwerk wandelt jährlich bis zu sechs Millionen Tonnen mitteldeutsche Braunkohle aus dem Tagebau Profen in Strom und Prozessdampf um. Aus Gründen der Versorgungssicherheit wird die in Kraft-Wärme-Kopplung arbeitende Anlage mit zwei unabhängig voneinander einsetzbaren Blöcken betrieben.

Aufgrund der Abnehmerstruktur und der sich daraus ergebenden unterschiedlichen Lastanforderungen muss das Kraftwerk sehr variabel gefahren werden können. Während die Chemiebetriebe eine Grundlastversorgung benötigen, wird die Bahnstromleistung im Grund- bis Mittellastbereich und die Leistung für die öffentliche Versorgung im Mittel- und Spitzenlastbereich benötigt. Diese für ein Braunkohlekraftwerk ungewöhnlich hohe Betriebsflexibilität sowie ein Wirkungsgrad von circa 40 Prozent sind die innovativen Markenzeichen des Kraftwerks Schkopau.

Höherer Wirkungsgrad führt zu geringerem Brennstoffeinsatz und damit zu weniger Emissionen. Modernste Umweltschutzanlagen sorgen darüber hinaus für einen hohen Umweltschutzstandard. Die Schadstoffemissionen liegen unter den gesetzlich vorgeschriebenen Grenzwerten.

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